Cordula Daus

June 30 - July 3, 2026

Convocation III

University of Applied Arts Vienna
Rustenschacherallee 2-4
1020 Vienna
Austria
Link

I am very much looking forward to co-facilitating the third edition of CONVOCATION together with my dear colleagues Emma Cocker and Lena Séraphin. Bringing together around 80 practitioners and researchers, this peer-to-peer gathering is dedicated to the sharing of practices in language-based artistic research, with a particular focus on ongoing processes, emerging ideas, and works in progress. On the first day, I will contribute Pronoun Properties, a performative sharing that explores pronouns as relational devices through collective writing, speaking, and generated voices.

Organised by Emma Cocker, Cordula Daus and Lena Séraphin with the kind institutional support of Alexander Damianisch (Angewandte)

With contributions by: Fay Aldhukair, Louisa Adkins, Sanja Anđelković, Pavel Arsenev, Thomas Ballhausen, Jean Beers, Carrick Bell, Rafael Bresciani, Mariske Broeckmeyer, Dennis Buckland, Ciara Byrne, Nayari Castillo, Delphine Chapuis Schmitz, Emma Cocker, Iris Colomb, Valentina Curandi, Cordula Daus, Heidi Dahlsveen, Kaj Duncan David, Laressa Dickey, Regina Dürig, Federico Ernesto Eisner Sagues, Miriana Faieta, Sara Faggian, Sophie Fetokaki, Rob Flint, Nikolaus Gansterer, Sara Gómez, Katarina Gotic Damiani, Mariella Greil, Johanna Hällsten, Sabina Holzer, Benjamin Jenner, Siriol Joyner, Cheong Kin Man, Aino-Kaisa Koistinen, Richie L. Kramár, Amit Lebang, Wiebke Leister, Louisa Love, Barb Macek, Tatjana Macić, Klaus Maunuksela, Dániel Máté, Elin McCready, Melissa Tanti, Mia Seppälä, Lena Séraphin, Ines Marita Schärer, Trish Scott, Marta Sala, Marie Reichel, Mariana Renthel, Ralf Peters, Elena Peytchinska, Sarah Rinderer, Simon Roloff, Hanns Holger Rutz, Steve Nest, Tanja Schwarz, Sharon Young, Ana Vicente Richards, Daniella Valz Gen, Sara Vermeylen, Jo O’Brien, Marieke Overdijk, Antrianna Moutoula, Erika Tsimbrovsky, Litó Walkey, Adam Walker, Angelika Wienerroither.

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May 19, 2026

New journal article

Happy to share a new publication in Issue #6 (Resonance+) of HUB — Journal of Research in Art, Design and Society written with Charlotta Ruth.

The article presents we-speak, a live practice of speaking and writing exclusively in the first-person plural. Initially developed for a durational performance we-speak has since been tested it in workshops, academic settings, and everyday situations.

Dive in: Link to the article

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April 17 - 22, 2026

19:00

Premiere
Radio ORANGE 94.0

Three new audio works – The Counselling Session (Kid Want Knot), Semen Works and Coitus Interruptus – will premiere on Radio ORANGE 94.0. They can be heard on UKW 94.0 in and around Vienna, as well as via livestream at o94.at. The trilogy was developed in collaboration with the artist [M] Dudeck and concludes the series, available at: outerwoman.xyz

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April 16, 2026

17:00-20:00 Uhr

Rien ne va plus!
Der Parcours
outerwoman, Teil 3

Rustenschacherallee 2-4
Universität für Angewandte Kunst
1030 Wien
Eintritt frei

Cordula Daus mit Sebastian Bark, [M] Dudeck und Charlotta Ruth

mit einem abschließenden Gespräch moderiert von Nanna Heidenreich, Prof. für Transkulturelle Studien

outerwoman handelt vom Wunsch, die Gebärmutter für einen Moment stillzulegen. Das Spektakel der Fortpflanzung zu unterbrechen und mit Abstand zu betrachten: all die seltsamen Rituale und Gebärden, Ängste und Gelüste rund um die eigenen Leibesfrüchte und deren Ersatz. Über vier Jahre hinweg entwickelt das künstlerische Forschungsprojekt von Cordula Daus (FWF: V 797) mit den Mitteln von Sprachkunst und Performance ein Instrumentarium, um neue Beziehungen jenseits der biologischen Familie zu erproben. Alternative Szenarien werden durchgespielt: Zeugung. Schwangerschaft ohne Kind. Gebären. Elternliebe. Inspirationstechniken. Gallensteine und Stimmenclones kommen zum Einsatz.

Ein Ergebnis ist die Hörstückreihe outerwoman.xyz. Fünf neue Episoden feiern Premiere. Aber da ist mehr. Rien ne va plus! – kommen Sie: Cordula Daus, Sebastian Bark und Charlotta Ruth führen durch den vielstimmigen Komplex von outerwoman – über Königswege und Sackgassen der künstlerischen Forschung, vorbei an Doktorspielen, einer Séance, einem Schöpfungsmythos, Mamamachbarkeiten und Erkenntnissen, die sich nur auf Umwegen zeigen. Nanna Heidenreich führt im Anschluss ein Gespräch mit den beteiligten Künstler*innen.

Die perverse Idee der Ektogenese – einer außerleiblichen Schwangerschaft und Geburt – verspricht eine widersprüchliche Befreiung. In outerwoman ist sie Thema und Methode einer strategischen Entfremdung. Um die neue Zeit und ihre Zustände zu erahnen, muss die Sprache gestört, müssen Metaphern in andere Umlaufbahnen versetzt und Körperteile umfunktioniert werden. Dies geschieht mit wechselnden Mitspielerinnen: Hebammen, Biologinnen, Medizinnerinnen, Familienmitgliedern, Performern und Clones. Der Dialog – im Sinne sokratischer Hebammenkunde – wird zum zentralen Versuchsaufbau.

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April 13, 2026

21:00

Im Bermuda-Dreieck der Liebe
Radio-Premiere
Ö1

Das gemeinsam mit Sebastian Bark produzierte Hörstück wird im Rahmen der Reihe Blaue Stunde auf  Ö1 gesendet. Im Anschluss spreche ich mit Redakteurin Anna Soucek.

 

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October 21, 2025

20:00

Sehr & Natural Hybrid

XX Y X: Cordula Daus & Nina Bauer
echoraum
Sechshauser Straße 66
A-1150 Wien
Tel. +43 (0) 1 812 02 09 30

Cordula Daus nimmt sich formwandlerische Momente aus ihrem Roman vor: Zwei leiben sich. Ein Mobilfunkvertrag wird zum Manifest. Ein Hase wird zum Fisch. Ihre Figuren fragen sich: Gibt es noch eine Stelle am Körper, die Ausgangspunkt einer neuen Beziehungsform werden könnte – etwa das Knie? Lässt sich Meinen meiden. Wie malen-schreiben. Und wie sähe ein Apparat zur Verteilung von Zärtlichkeit aus. Als SEHR noch im Entstehen war, erprobte Daus ihre Figuren performativ – mit und ohne Mikro, als Live-Tirade oder SMS. Im echoraum knüpft sie daran an und liest nach/gegen Vorschrift.

Nina Bauer stellt ihre Platte NATURAL HYBRID vor. Das Album versammelt Aufnahmen aus den letzten Jahren, Stücke, klangliche Skizzen und Notizen, teils auf Kassette fixiert; Ein Lo- / Hi-Fi Gemisch, das Rhythmus als flexibles Gefüge innerhalb metrischer Strukturen erkundet. „Rhythm is then always vital, for it always departs from metre and measure to link those critical moments of passage when things unfold while in metamorphosis, and when the process of tuning oneself consists in finding not only the transitional pitch necessitated at a given moment – motion – but also one’s own (many-and/in-one-) pitch – rest. The struggle of positionalities may in the end be said to depend upon the accurate tuning of one’s many selves.“ Trịnh Thị Minh Hà (An Acoustic Journey) www.studio-nb.at

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September 13, 2025

False Feelings / Falsche Gefühle

Our new episode recorded live at Angewandte Performance Lab
is now online. Enjoy!

https://outerwoman.xyz/#false-feelings

 

 

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May 7 - 7, 2025

10:30

Resonance –
16th International Conference on Artistic Research

Language-Based Artistic Research Special Interest Group
Room B338
University of Porto
https://www.researchcatalogue.net/view/835089/3594677

I’m looking forward to travelling to Porto for this year’s SAR conference. Together with Emma Cocker and our colleagues, we’ll be introducing the latest activities of our Special Group in Language-based Artistic Research (SIG).

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January 16 - 16, 2025

19:00

Lesung
Cordula Daus (Sehr) und Fabian Saul (Die Trauer der Tangente)

Literaturhaus Wien
Seidengasse 13
1070 Wien

Veranstaltungseingang
Zieglergasse 26A
1070 Wien

Zwei Debüts, zwei erzählerische Experimente, zwei Mal Liebe: Im Romandebüt der Künstlerin, Performerin und Autorin Cordula Daus beschließt Kay eine neue sexuelle Revolution anzustoßen. Kays Abenteuer auf der Suche nach neuen Beziehungsformen und Lebensmodellen werden in Sehr als zehn experimentelle Minne-Dienste dargestellt. Der Zusammenprall von Elementen aus Genreroman, Comic- und Social-Media-Sprech mit Anklängen an „hohe“ Liebesdichtung akzentuiert Widersprüche von Selbstbestimmung. Mit sprachsatirischer Verve nimmt Sehr die Skripte von Liebe, Sex und Reproduktion auseinander: eine heiter-bittere Revue über die Mechanik von Körperfunktionen und Phantasien sowie das Wuchern seelischer Versehrung in einem Milieu verbindlicher Unverbindlichkeit. Cordula Daus spricht mit Ferdinand Schmatz über ihren Roman.

Bei Fabian Saul sind eine zerbrechende Liebe und 12 Tage der Trauer um einen jung verstorbenen Freund die Parameter der immer nur kurz aufflackernden Rahmenerzählung. Dazwischen steht ein Mosaik von Erinnerungen, Eindrücken und Miniaturen, die alle durch eine melancholische Erzählhaltung geschildert werden. Fabian Saul, der das Magazin Flaneur herausgibt, das sich in jeder Ausgabe einer einzelnen Straße widmet, unternimmt in seinem Romandebüt Die Trauer der Tangente Erkundungen typologischen Erzählens und zeitlicher Ebenen: Neben den Textblöcken stehen in einer Marginalspalte Verweise, die Berlin, Paris, Lissabon, Stockholm und Lagos und die Geister der Vergangenheit mit dem Jetzt verschalten. Über Material und Konzeption, Trauer und Erzählung spricht er mit Florian Baranyi.

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January 15 - 15, 2025

19:30 Uhr

Lesung und Gespräch: Sehr

Theater am Lend
Wienerstraße 58a
8020 Graz
Eintritt frei
Organisation: Paul Pechmann

Cordula Daus liest aus ihrem Liebesroman Sehr. Ferdinand Schmatz stellt den Text vor und spricht mit der Autorin.

Sehr erzählt in zehn experimentellen Minne-Diensten von Kays Abenteuern mit den männlichen Figuren Ran, Rek, Jens, Sef et al. und ihrem Versuch, ein neues Beziehungsmodell zu erfinden. Wie wäre Sex ohne Sinn? Fruchtbarkeit bleibt ein widerspenstiger Faktor, die Heldin wütet sehr und ringt mit Konvention und Begattungsformen.  Das Debüt von Cordula Daus hebt alle bisherigen Vorstellungen von einem Liebesroman aus dem Sattel.

Selbst bewusst und unnachgiebig suchend revoltiert die Heldin Kay gegen ihre Welt herum, die sie entwirft, sinnlich abstrakt, robust verletzlich zugleich vereinnahmt – und dann doch herauskotzt. (Ferdinand Schmatz)

 

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